Speyerer Bote Februar 2022

Nachrichten und Mitteilungen vom Briefmarkensammlerverein Speyer e. V. Speyerer Bote Heft-Nr. 137 35. Jahrgang Februar 2022 www.bsvspeyer.de Kaiserliche Deutsche Feldpost 1915: Feldpostbrief eines Telegrafensekretärs der EtappenTelegrafenStation Longuyon über Postleitpunkt Metz Diedenhofen (Lothringen), frankiert mit zwei Stück 10 Pf. Freimarke "Germania"Bildnis (Kriegsdruck Nr. 86II c), adressiert nach Bern (Schweiz). No 10 / 5 / 6 vom 05.06.[1915] und neben in Blau den Zensurstempel ÜBERWACHUNGSSTELLE / Geprüft / und frei / gegeben *METZ*. Abgabeort ist das deutsche besetzte Longyon, eine kleine franz. Gemeinde im heutigen Département MeurthetMoselle im luxemburgischbelgischfranzösischem Grenzgebiet, nördlich von Verdum und den Schlachtfeldern um Fort Douaumont. Als Auslandspost ist der Brief mit 20 Pffür einen Standardbrief bis einschl. 20 g korrekt fankiert; eine irrtümlich ausgewiesene Nachgebühr "T" (französisch: "taxe" Nachgebühr) wurde postseitig annulliert.

3 Vor hundert Jahren … – Deutschland mitten in der Inflation Am 1. Januar 2022 erhöhte die Deutsche Post das Briefporto von 80 auf 85 Cent, also um 6¼ %. Am 1. Januar 1922, genau vor hundert Jahren, wurde das Briefporto durch die Deutsche Reichspost ebenfalls erhöht – von 60 Pfennig auf 2 Mark, also um 333 %. Doch das war noch nicht genug! Friedel Lang

4 1922 erhöhte sich das Briefporto noch viermal: Am 1. Juli auf 3 Mark, am 1. Oktober auf 6 Mark, am 15. November auf 12 Mark und am 15. Dezember auf 25 Mark. Von 60 Pfennig Ende 1921 auf 25 Mark Ende 1922, das sind 4.167 %! Deutschland war mitten in der Inflation.

5 Die Inflation zu Beginn der 1920er Jahre war eine Folge des 1. Weltkrieges, der das Deutsche Reich viel Geld kostete, Geld, das der Staat nicht hatte. Der Versailler Vertrag im Januar 1919 mit seinen enormen Reparationszahlungen und schließlich die Ruhrbesetzung durch Franzosen und Belgier zur Sicherung der Reparationsleistungen im Januar 1923 brachten die Inflation in Fahrt bis hin zur Hyperinflation. Um all seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, brachte die deutsche Regierung allmählich mehr und mehr Geld in Umlauf, auch wenn es für die höhere Anzahl Banknoten keine materiellen Gegenwerte gab. Der Teufelskreis „Inflation“ setzte sich in Fahrt! Markus Steuerwald Geschichtliches zum Poststempel Erster postalischer Beleg für Poststempel könnte der im Jahr 1449 stammende Stempel aus Venedig in Italien sein. Dieser war ein einfacher Prägestempel und trug das Wappen des Grafen Francesco Sforza. Allgemein ist es schwer die Entwicklung des Stempelwesens zu verfolgen, da aus dem 14. – 16. Jahrhundert fast keine Briefe erhalten sind. Im 17. Jahrhundert führte der englische Postminister Henry Bishop Stempel ein. Hier eine Abbildung des Stempels von Bishop aus dem Jahr 1661 von Postamt London. Dieser Stempel zeigt einen Kreis mit einem Querbalken in der Mitte. Oben steht der Monat (in abgekürzter Form) und unten der Tag. Der BishopStempel fand im Zeitraum von 1661 bis bis 1713 Verwendung.

6 Dieser Stempel wurde geschaffen, da sich die einflussreiche Postkundschaft – überwiegend Adlige und Großkaufleute – über die angeblich zu langsame Postbeförderung beklagte. Erst wurde der Stempel in London eingeführt, später folgten die Städte Dublin, Edinburgh und New York City. Meist wurde der Stempel auf der Rückseite des Briefes angebracht, sobald er ein Postamt erreichte. Somit war auch die Laufzeit eines Briefes dokumentiert. Sehr früh entstanden außerdem die sogenannten „Bezahlt“Stempel, die ein vorausbezahltes Porto bestätigten. Der erste Poststempel dieser Art stammt aus dem Jahr 1681 und wurde in London verwendet. Er trug die Inschrift „Paid One Penny“. Als weitere Dokumentation sollte der Poststempel den Aufgabeort dokumentieren. Solche Informationen finden sich bei frühen französischen Stempeln, die üblicherweise die Stadt angegeben. Hier zwei Nachbildungen französischer Stempel (links Avignon – die Spitzen sind normalerweise abgerundet, rechts Bayeux). Gerade aus Frankreich sieht man eine große Formenvielfalt. Da es zu dieser Zeit noch keine Normierung gab, konnten die örtlichen Postmeister die Stempel nach Ihrem Geschmack herstellen. So gab es gerade in Frankreich viele Stempel, die eine Lilie aus dem königlichen Wappen zeigten. 1750 wurde der erste Münchner Poststempel (DE MUNIQUE) der in französischer Sprache gehalten war, von dem Postmeister der Turn und Taxisschen Post eingeführt. Zu dieser Zeit herrschte an den Höfen üblicherweise die französische Sprache. Zudem hatte ein gewisser Teil der Bevölkerung die Fähigkeit zu lesen und zu schreiben sowie die Mittel, Briefe zu versenden oder zu empfangen. Dies war bis zur Postreform im 19. Jahrhundert keine billige Angelegenheit.

7 Die Stempel bekamen langsam aber sicher immer mehr Informationen, wie die Angabe der Entfernung hinzu. Als Beispiel sei der englische Meilenstempel genannt. Dieser zeigt die Entfernung von Absenderort nach London an (zweizeiliger Textstempel mit Meilenangabe im Kasten siehe roter Pfeil). Durch die franz. Revolution (1789 bis 1799), erfolgte in Frankreich eine Neuorganisation der staatlichen Verwaltung. Dies lässt sich durch Poststempel dokumentieren. Das franz. Staatsgebiet wurde in sogenannte Departements (insgesamt 83 Stück) aufgeteilt. Diese Departements wurden überwiegend nach Flüssen bzw. Bergen benannt und von 1 bis 83 durchnummeriert. Durch die revolutionären Armeen und später auch durch Napoleon, wurde die Zahl der Departements auf 134 erweitert. Hier als Beispiel der Stempel Neuhaus aus dem Departements I 28. Solche Stempel gab es hauptsächlich zwischen 1792 und 1815 in den modernen Staaten wie Belgien, Deutschland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Schweiz und Spanien. Im Lauf der Zeit erfolgte eine Gebietsveränderung sowie eine Gebietsreform, somit wurden die DepartementsNummern ungültig, wurden aber weiter angewandt. Bis zur Einführung der Briefmarke in England am 6. Mai 1840, gab es bereits über 200 verschiedene Stempelformen. Für die Philatelisten hatte sich ein breites Betätigungsfeld eröffnet.

8 In Deutschland gab es ab 1. November 1849 (Bayern) den ersten Poststempel (hierzu mehr in einem anderen Beitrag über die „Geschichte des Tagestempel der Deutschen Reichspost“). Diese dienten nicht nur zur Dokumentation des Weges von Postsendungen, sondern zeigten auch den Ort und die Zeit bei der Einlieferung beim Postamt an. Hier einige Beispiele der verschiedensten Stempelformen: Fingerhutstempel Rosenheim, diese gab in verschiedenen Ausführungen wie z. B. mit einem Querstrich, einen senkrechten, einem steigenden oder auch fallenden Balken im Kreis. Dieser Fingerhutstempel gehört zu der Gruppe der Kreisstempel. Zeilenstempel – diese gab es als einzeilige, zweizeilige aber auch Mehrzeilige Stempel. Gleichzeitig gab es diese mit und ohne Datum, mit und ohne Rahmen. Rautengitterroststempel aus dem Jahr 1849. Punktrost – Rautenstempel aus dem Jahr 1855 – diese gab es mit und ohne Nummer sowie mit einer Zeile oder mit Anker. Zweikreistempel Textbogenstempel – diese gab es ein und zweizeilig, mit und ohne Datum. Aber auch Kombinationen aus Zeilenstempel mit Textbogen kamen vor.

9 Zuvor wurden diese Stempel zur Dokumentation von Briefsendungen genutzt, nun mussten Briefmarken dauerhaft entwertet werden um eine zweite Verwendung zu vermeiden. Stempel gaben auch unter anderem Hinweise über Versendungsformen. Es gab Länder, die besondere Stempel zur Entwertung von Postwertzeichen einführten. Hier war England der Vorreiter mit dem MalteserkreuzStempel (Diesen gab in der Stempelfarbe schwarz und rot). Zu erwähnen sei hier auch, dass im Jahre 1836 der aus Laibach stammende Österreicher Laurenz Koschler der österreichischen Post den Vorschlag zur Einführung der Briefmarke machte, um das Postwesen zu vereinfachen. Dies wurde allerdings von der österreichischen Post abgelehnt. Erst im Jahr 1850 brachte Österreich seine erste Briefmarke heraus. 1837 schlug der Engländer James Chalmes dem Reformator des Postwesens Rowland Hill die Verwendung des aufklebbaren Gebührenzettels vor, der das Porto des Briefes symbolisieren sollte. Somit schrieb das englische Finanzministerium 1839 einen Wettbewerb aus, der mit „Einhundert Pfund“ dotiert war. Sir Rowland Hill beaufsichtigte diese Ausschreibung höchstpersönlich. Ca. 2600 Entwürfe kamen für die erste Briefmarke zustande, aber die eingereichten Entwürfe entsprachen nicht seinen Vorstellungen. Somit entschloss sich Sir Rowland Hill für seinen eigenen Entwurf. Als Vorlage für die Briefmarke diente eine Gedenkmedaille von William Wyon mit dem Bildnis der König Victoria. Die Fa. Perkins, Bacon & Co wurde dann beauftragt diese Briemarken in zwei Wertstufen zu drucken. Einmal als „Ein Penny schwarz“, bekannt als „Black Penny“ und eine blaue zwei Pence Marke. Verausgabt wurden diese zwei Marken offiziell am 6.5.1840. Mit dem Wechsel von der schwarzen 1 Penny auf die rote 1 Penny erfolgte im September 1840 ein Test mit schwarzer Stempelfarbe. Kurze Zeit später kam die rote 1 Penny heraus und die Stempelfarbe wurde generell auf schwarz umgestellt. Die schwarzen 1 Penny wurden natürlich aufgebraucht.

10 Eingeführt wurde der MalteserkreuzStempel am 25.4.1840 zusammen mit der Mulready Ganzsache. Bildnachweis: https://de.wikipedia.org/wiki/MulreadyGanzsache#/media/ Ab 1844 fasste England die Entwertung des Postwertzeichens und Dokumentation der Aufgabe eines Briefes in einen Stempel zusammen. Bekannt wurde dann dieser Stempel unter dem Namen „Spoon cancel“. Hier einige Beispiel des Spoon cancel:

11 Weitere Staaten wurden nicht recherchiert. Einige Postanstalten folgten diesem Beispiel und gingen sogar noch einen Schritt weiter. Sie haben in Ihren Stempeln Nummern eingefügt, die für die Postorte stehen. Auch in weiteren europäischen Staaten kamen im 19. Jahrhundert Nummernstempel zum Einsatz, so in Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Russland und Spanien (mit sogenannten DistriktsNummern).

12 Der Mühlradstempel aus Bayern – diese gab es z. B. als geschlossenen und offenen Mühlradstempel. Der Mühlradstempel wurde ab dem 1. August 1850 eingeführt. Zeittafel: 23. Oktober 1849, kam die Anordnung Nr. 14540 heraus, die festlegte, dass der Ortsstempel die Marke überdecken musste und somit die Briefmarke unbrauchbar macht. 12.11.1948 wurde festgelegt, dass alle Marken, die nicht oder nur wenig eines Stempelabschlages aufwiesen, durch eine Federstrichentwertung entwertet mussten. 1.9.1850: Einführung des geschlossenen Mühlradstempels (siehe Bild links). Der Ortsname des Absenderortes wurde durch Nummern ersetzt (1. Verteilung der Ortsnamen). Erwähnenswert ist auch, dass alle Mühlradstempel 16 Zähne hatten, allerdings gab es eine Ausnahme. Dies war der geschlossene Mühlradstempel aus München im Jahr 1855/56 mit der Nummer 217, dieser hatte 17 Zähne. Somit gab es 402 Stempel zu dieser Zeit denen alphabetisch die Ortsnamen zugeteilt wurden. Hier gab es allerdings einen Sonderfall mit der Nummer 406, da dieser ab 16.1.1851 als Bahnpoststempel verwendet wurde. Somit kamen mit den Jahren mehr als 600 Nummern zusammen und eine neue alphabetische Sortierung war angebracht. 20.11.1856 wurden die geschlossenen Mühlradstempel eingezogen und bis 30.11.1856 durch die Abstempelung mit Ortsnamen ersetzt. 1.12.1856 gab es eine alphabetische Neusortierung der Ortsnamen (2. Verteilung der Ortsnamen). Gleichzeitig wurden unbrauchbar gewordene geschlossene Mühlradstempel durch offene

13 Mühlradstempel ersetzt. Diese sahen allerdings nicht mehr wie ein Mühlrad aus. Für die Bahnpost wurde ein eigener offener Mühlradstempel angefertigt, der in der Kreismitte die Buchstaben „B.P.“ hatten. Schnell stieß man auch hier an die Grenze der wieder hergestellten alphabetischen Ordnung, da immer mehr neue Postanstalten öffneten. Diese bekamen gleichzeitig auch den neuen „offenen Mühlradstempel“, der bis zum 9.3.1869 verwendet wurde. Ab dem 10.3.1869 wurden wieder Ortsstempel verwendet. Dennoch kam es zu Nachverwendungen der Stempel. Der preußische Nummernstempel, der Mitte des 19. Jahrhundert aufkam. Eingeführt wurde der preußische Nummernstempel (Vierringstempel mit Nummer) am 15.11.1850. Amtsblatt Nr. 44 vom 31. Oktober 1850, hier wird die Einführung der ersten Briefmarken in Preußen geregelt. Preußen Nr. 1

14 Gerade diese Nummernstempel sind ein eigenes, aber auch ein sehr beliebtes Sammelgebiet. Zitat aus dem Buch „Stempel verstehen“ Seite 17: Die Verwendung zweier verschiedener Stempel bei jeder Briefsendung führte aber schon bald zur Abschaffung dieser besonderen Entwertungsstempel, da mit den steigenden Postaufkommen eine Rationalisierung der Briefbeförderung nötig wurde. Gegen Ende 1860 wurde noch ein anderer Weg zur Automation der Abstempelung von Postwertzeichen eingeschlagen. So meldeten im Jahr 1865 zwei Hamburger, der Drucker Carl Fischer und der Graveur Carl Wilhelm Maas Ihre Erfindung der Briefstempelmaschine mit einem Patent in England an. Allerdings wurde die Anmeldung des Patentes in England zunächst abgelehnt und im August 1867 genehmigt. Weitere Patente wurden im September 1867 in Preußen und im März 1868 in den Vereinigten Staaten erteilt. Die Patente waren aber nicht von dem Drucker Carl Fischer oder dem Graveur Carl Wilhelm Maas unterzeichnet worden, sondern als sogenannter ZeugnisUnterschreiber geht ein gewisser Robert Hinrichsen hervor. So fanden die ersten Versuche vom 17.5. 19.5.1866 in Hamburg (Norddeutscher Bund) und am 18. 20.12.1866 in Berlin (Preußen) statt. Hier eine Nachbildung des Versuchstempel aus Hamburg den es in blauer und schwarzer Stempelfarbe gab. Unter dem beigefügten Link gibt es eine Original Abbildung des Berliner Stempels aus dem Zeitraum 18.12.1866 : http://empweb09.zetcom.ch/eMP/eMuseumPlus? service=ExternalInterface&module=collection&objectId=387223&viewType=detailView Im Jahr 1867 gab es dann noch einen Ankunftsstempel für Hamburg und Berlin (hier eine Nachbildung des Ankunftsstempel).

15 1868 kam eine Änderung: hier wurde das Wort „Hamburg“ mit in den Ankunftsstempel aufgenommen. Diesen gab es in den Jahren 1868 1869 in drei verschiedene Ausführungen (hier eine Nachbildung) Im Jahr 1868 kamen noch zwei FrankoStempel hinzu, je einer für Hamburg und Berlin. Des Weiteren gab es 1867 1868, Erprobungen für einen Aufgabestempel. Im Jahr 1880 entwickelte der Erfinder Wilhelm Löffelhardt eine Briefstempelmaschine, die er sich im gleichen Jahr patentieren ließ. Zusammen mit Georg Haller gründete er die Fa. Haller & Löffelhardt, die später in Haller & Co umbenannt wurde. Hier eine Abbildung der Stempelmaschine von Haller u. Löffelhardt. Von 1881 bis 1906 gab es verschiedene Typen mit den Durchmessern 23 – 29 mm alleine nur für Berlin. (Bildquelle: www.zeno.org Herzlichen Dank für die Genehmigung und Bereitstellung des Bildes). Gleichzeitig kamen noch weitere Städte hinzu. 1883 tauchte der Name „Albert Holster“ zum ersten Mal in der Postgeschichte auf. Dieser konnte in Verbindung mit der Übernahme der Fa. Haller & Co in Zusammenhang gebracht werden. Diese gab es in den Städten Berlin und Hamburg. Hier gab es mehrere Typen für Berlin und Hamburg. Denjenigen, die mehr über die Geschichte der Stempelmaschinen wissen möchten, empfehle ich die folgenden Bücher der Poststempelgilde: • Die Hinrichsen – Stempelmaschine • Die Briefstempelmaschine von Haller & co. • Die Hoster – Briefstempelmaschine

16 Quellen Einzelnachweise: • Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Poststempel • MICHEL Deutschland – Stempel verstehen SchwanebergerVerlag • Bild Nachbildungen – Markus Steuerwald • Weitere Bilder wurden von der WhatsBriefmarken – Gruppe auf Facebook zur Verfügung gestellt • Bildnachweis der MulreadyGanzsache https://de.wikipedia.org/wiki/MulreadyGanzsache • Amtsblätter des Königlichen Post Departements Nr. 44 • Zitat aus dem Buch „Stempel verstehen“ Seite 17 • Sammler Spezial https://sammelnspezial.de/pennyblackdieerstebriefmarkederwelt/ • Rowland Hill (Postmann) https://de.wikipedia.org/wiki/Rowland_Hill_(Postmann) • Entstehung der Briefmarke https://de.wikipedia.org/wiki/Briefmarke#Entstehung_der_ersten_Briefmarken • Klassische Philatelie und Postgeschichte „Altdeutschland“ http://www.klassischephilatelie.ch/ad/altdeutsch_bayern_muehlrad.html • Von Hinrichsen bis Krag: Die frühen deutschen Versuchs und Maschinenstempel (1866 bis 1906) von Jerry H. Miller • Die Hinrichsen – Stempelmaschine – Poststempelgilde e.V. von Dr. W. Kohlhaas und Inge Riese • Die Briefstempelmaschine von Haller & Co. – Poststempelgilde Heft 141 • Die Hoster – Briefstempelmaschinen – von Walter Kohlhaas und Inge Riese Beiträge Berichte Artikel aus den Vereinen / ArGen Deutscher AltbriefsammlerVerein (Rundbrief Nr. 522) • Teil 1: Sydney Drehkreuz für den Postverkehr mit den Inseln in der Südsee • Auffällige Postscheine aus Thüringen • Österreich Holstein 1850: Geburtswehen des DÖPV • Ein Beförderungsrätsel aus dem Sommer 1866 ArGe INFLA (Rundbrief Nr. 283) • Der besondere Beleg – Fernpostkarte mit fehlender Postlagergebühr • Die "Postkarten Hersteller" des Berliner Ganzsachen Sammler Verein • Ein Sachbearbeiter in Gewissensnöten

17 Biete / Suche / Tausche S001 Schiffspost Deutschland – DänemarkFähre Korsør – Kiel Seit 19. April 1873 gab es die Schiffspostverbindung (Fährverbindung) Korsør – Kiel bzw. Kiel – Korsør. Diese Stempel können ab diesen Zeitpunk in beiden Richtungen nachgewiesen werden. Laut Überlieferung wurden diese Stempel immer an der Anlegestelle Korsør (Dänemark) von mobilen Postämtern abgestempelt. Bisher konnte ich allerdings KEINE POSTVERORDNUNG finden die dies bestätigt. Des Weiteren waren es insgesamt vier Schiffe / Fähren die diese Strecke bedienten und jedes Schiff / Fähre hatte eine eigene Nummer. Bisher sind auch nur nur Belege bekannt die von Kiel – Korsør gingen. Folgende Informationen werden gesucht: • Wer kann oder hat Kontakte zu Sammlern in Dänemark die hier weiterhelfen können? • Gesucht wird die Postverordnung die vorschreibt, dass diese Belege immer nur von mobilen Postämtern an der Anlegestelle in Korsør für beide Richtungen abgestempel werden. • Suche Belege mit der Briefmarke 10er Germania die von Korsør nach Kiel gegangen sind • und Belege mit der 10er Germania die im Schiffsstempel die No 2 tragen. Zusendungen bitte an die Redaktion: ms@steuerwald.org • Der Dampfer USSUKUMA der OstAfrikaLinie ArGe Germania (Rundbrief Nr. 126) • Wer sammelt schon großformatige Belege • Die Postüberwachungsstelle Emmerrich vom August 1914 bis zum Ende der Deviesenkontrolle im Dezember 1923 • Die Flutkatastrophe im Ahrtal – Bildpostkarten von 1910 Adressen zu den ArGen / Vereinen bitte bei der Redaktion erfragen.

18 Ansprechpartner im Briefmarkensammlerverein Speyer 1. Vorsitzender / Redaktion Markus Steuerwald VanLeydenStr. 19, 67061 Ludwigshafen Tel.: 01788437428 EMail: ms@steuerwald.org 2. Vorsitzender Helmut Piesch Am Hirschgraben 41, 67360 Lingenfeld Tel.: 06344 / 5950 EMail: helmut.piesch@gmx.de Schatzmeister Stefan Kapp Langgewannstr. 34, 76726 Germersheim Tel.: 07274 / 778388 EMail: stefankapp.1979@gmail.com Schriftführer Dr. Wolfgang Dreher Am Viehtriftweg 51 a, 67374 Hanhofen Tel.: 06344 / 9553166 EMail: dreherngs@gmx.de Jugendgruppe Anja Stähler An der Brache 4, 67245 Lambsheim Tel.: 06233 / 359544 EMail: janssenan@web.de Archiv Manfred Claus Ostpreußenstr. 19, 67165 Waldsee Tel.: 06236 / 53239 EMail: muc.claus@freenet.de Homepage Jürgen Lutz Alte Kirche 9 a, 67374 Hanhofen Tel.: 06344 / 9365888 EMail: jrlutz@tonline.de Beisitzer Erhard Frey PeterRoseggerWeg 14, 67346 Speyer Tel.: 06232 / 3870 EMail: erhard.frey@online.de Impressum / Herausgeber Briefmarkensammlerverein Speyer, Redaktion (Markus Steuerwald) EMail: ms@steuerwald.org Homepage: www.bsvspeyer.de Bankkonto: Briefmarkensammlerverein Speyer IBAN: DE 075 545 500 1 0000000 3954 / BIC: LUHSDE6AXXX Namentlich gekennzeichnete Artikel decken sich nicht unbedingt mit der Meinung des Vereinsvorstandes. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung des BSV Speyer.

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